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Baku am Kaspischen Meer: Ufer und Geschichte

Unterkünfte in Baku

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Baku Boulevard ist ein konkreter Ausgangspunkt, wenn Sie Baku im Hinblick auf einen Aufenthalt auf dem Wasser betrachten: Die 1909 gegründete Uferpromenade ist zugleich ein Nationalpark am Kaspischen Meer. Icherisheher ist das historische Zentrum von Baku und seit 1977 ein Museumsreservat. So können Sie zunächst abwägen, ob Sie Ihren Aufenthalt stärker mit dem Ufer oder mit Geschichte und Kultur verbinden möchten.

Foto: Tania Kudriavtseva

Ufer und Bewegung

Beim Spaziergang auf dem Baku Boulevard können Besucher eine kurze Bootsfahrt auf dem Kaspischen Meer unternehmen. Mit gemieteten Fahrrädern oder Elektrorollern lässt sich die Promenade ebenfalls erkunden. Die Aktivitäten setzen unterschiedliche Akzente: Die Mietfahrzeuge dienen der Erkundung des Boulevards, die kurze Bootsfahrt führt aufs Kaspische Meer. Da sich Mietangebote ändern können, prüfen Sie deren aktuelle Verfügbarkeit vor Ihrem Besuch.

Historische Orte und Baugeschichte

Der Palace of the Shirvanshahs ist ein Palastkomplex aus dem 15. Jahrhundert, der während der Herrschaft von Shirvanshah Khalilullah I. errichtet wurde. Der Maiden Tower dient seit 1964 als Museum. Auch Ateshgah liegt in Baku, im Surakhany-Bezirk: Das Freilichtmuseum wurde im 17. und 18. Jahrhundert an der Stelle eines heiligen zoroastrischen Tempels errichtet. Diese Orte setzen unterschiedliche historische Schwerpunkte – vom datierten Palastkomplex über die Museumsfunktion des Turms bis zum Tempelstandort von Ateshgah.

Museen, Handwerk und Musik

Im Museum of Miniature Books werden rund 8.000 winzige gedruckte Publikationen aus 76 verschiedenen Ländern bewahrt. Das Carpet Museum beherbergt mehr als 6.000 aserbaidschanische Teppiche; dort werden außerdem Live-Vorführungen zur Herstellung von Teppichen angeboten. Damit stehen zwei unterschiedliche Zugänge nebeneinander: eine Sammlung winziger Druckwerke und die Verbindung von Teppichsammlung und Vorführung des Handwerks. Das Heydar Aliyev Centre wurde von Zaha Hadid entworfen und ergänzt die kulturellen Ziele Bakus um eine Architekturperspektive.

Im International Mugham Center finden regelmäßig Konzerte, Festivals und Mugham-Abende statt. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einer solchen Veranstaltung verbinden möchten, prüfen Sie die konkreten Termine vor Ihrer Planung. Im Qala Reserve können Besucher im Freiluftkomplex des Archäologischen und Ethnografischen Museums traditionelle Handwerke wie Teppichweberei, Töpferei und Schmiedekunst ausprobieren. Auch Lavash-Brot können Besucher dort selbst backen. Handwerk und Brotbacken bieten so einen anderen Zugang als ein Besuch, der sich auf Sammlungen und Baugeschichte konzentriert.

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Landschaft und Orientierung

Das Gobustan State Reserve in Baku City liegt zwischen den Bergen Boyukdash, Kichikdash und Jingirdagh. Es beherbergt mehr als 6.000 alte Petroglyphen und ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Der Blick auf dieses Gebiet verbindet die Landschaft zwischen den drei Bergen mit einem kulturellen Schwerpunkt: den Felsbildern. So unterscheidet sich Gobustan von den Museen und Bauwerken der Stadt, ohne dass dafür ein einzelner Besuchsschwerpunkt den anderen ersetzen muss.

Als weiterer eigener Programmpunkt verfügt der Central Botanical Garden über spezielle Spielplätze für Familien mit Kindern. Tourist Information Points in Baku unterstützen Besucher bei der Routenplanung und beim Sightseeing. Das kann hilfreich sein, wenn Sie verschiedene kulturelle und landschaftliche Interessen während Ihres Aufenthalts ordnen möchten. Weitere Reiseziele entdecken: Baku

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aserbaidschan.

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