Castelsarrasin am Seitenkanal zur Garonne
Unterkünfte in Castelsarrasin
Castelsarrasin lässt sich für einen Aufenthalt mit Wasserbezug über konkrete Ortsmerkmale einordnen: die Véloroute am Seitenkanal zur Garonne und die Geschichte des Hafens. Die Route führt durch die Stadt; hinzu kommen der große Wochenmarkt im Zentrum, wechselnde Ausstellungen und historische Bauwerke. Je nach Reiseplan können Sie so Radfahren, einen Markttag und Kulturgeschichte in Ihre Ortswahl einbeziehen.
Radeln am Seitenkanal
Die Véloroute des Deux Mers verläuft am Seitenkanal zur Garonne durch Castelsarrasin. Der 63 Kilometer lange Abschnitt verbindet Lamagistère mit Pompignan. Die Strecke eignet sich sowohl für lange Radtouren als auch für kurze Familienausflüge. Für die Reiseplanung sind das zwei unterschiedliche Maßstäbe: Die 63 Kilometer beschreiben den Abschnitt zwischen den beiden Orten; ein kurzer Familienausflug ist dagegen eine kürzere Nutzung derselben Route. So können Sie den Radbezug passend zu Ihrer geplanten Tour einordnen, ohne die gesamte Streckenlänge zum Maßstab für jeden Ausflug zu machen.
Donnerstag auf dem Markt
Der große Wochenmarkt findet jeden Donnerstagvormittag im Stadtzentrum statt. Dort gibt es lokale, frische und saisonale Produkte. Daneben findet in der Halle Occitane der traditionelle Marché au gras statt, ebenfalls donnerstagvormittags, jedoch nur von November bis März. Zu diesem saisonalen Markt kommen Erzeuger aus Quercy, der Gascogne und der Lomagne. Die beiden Angebote unterscheiden sich damit vor allem durch ihren Zeitraum und ihr Profil: Der Wochenmarkt findet wöchentlich statt, während der Marché au gras an die Monate November bis März gebunden ist. Wenn ein Markttag für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie die aktuellen Termine, da sich wiederkehrende Marktzeiten ändern können.
Ausstellungen und Geschichte
Im Erdgeschoss der Maison d'Espagne zeigt der Espace Antonin Delzers etwa alle zwei Monate wechselnde Ausstellungen. Die temporären Ausstellungen sind für alle offen und kostenlos. Da sich ihr Inhalt mit dem ungefähren Wechselrhythmus verändert, lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Programm, wenn Sie gezielt eine Schau einplanen möchten. Auch die Besuchsregelungen können sich ändern; prüfen Sie daher vor einem konkreten Besuch die aktuellen Angaben.
Die Église Saint-Jean blickt auf mehr als acht Jahrhunderte Geschichte zurück, die mit den Johannitern von Jerusalem und dem Malteserorden verbunden ist. Im Inneren befinden sich Wandmalereien von René Gaillard-Lala aus dem Jahr 1924. Sie zeigen biblische Szenen sowie Persönlichkeiten, die mit dem Orden und der lokalen Geschichte verbunden sind. Damit treffen in den Bildmotiven religiöse Erzählungen und Bezüge zur Geschichte des Ortes zusammen.
Hafen und Passerelle
Der Port Jacques-Yves Cousteau wurde 1846 in Betrieb genommen und 1998 zu einem Sportboothafen ausgebaut. Eine Metallpasserelle am Hafen wurde 1889 von der Firma Eiffel gebaut. Die Daten markieren unterschiedliche Stationen: Die Passerelle entstand nach der Inbetriebnahme des Hafens, aber vor dem späteren Ausbau zum Sportboothafen. So lässt sich die Hafenchronologie von der ersten Inbetriebnahme über den Bau der Passerelle bis zum Ausbau im Jahr 1998 einordnen.
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