Creil an der Oise
Unterkünfte in Creil
Für eine Übernachtung auf dem Wasser sind zwei Entscheidungen zu trennen: Creil als Ort für Ausflüge und die Frage, ob das Schiff als Unterkunft festliegt oder für eine Fahrt gedacht ist. Die Ruderangebote vor Ort sind Kurse, keine Hausbootfahrten. Parks, Wege und Kulturorte geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Tagesplanung in der Stadt. Achten Sie bei Ihrer konkreten Suche darauf, welche Art des Aufenthalts Sie wünschen.
Parks, Wege und die Oise
Am Parc de la Faïencerie treffen zwei unterschiedliche Landschaftselemente aufeinander: Auf einer Seite liegen die Ufer der Oise, auf der anderen begrenzt ein Kalksteinhang mit in den Fels gegrabenen Grotten den Park. Die „Côte à Cri-cri“ führt als Fuß- und Radweg vom Parc de la Faïencerie in die höher gelegenen Bereiche von Creil. So stehen für die Orientierung in der Stadt ein Park am Flussufer und ein Weg in höher gelegene Bereiche als unterschiedliche Bezugspunkte bereit.
Im Parc de l’île Saint-Maurice sind Spazierwege mit Kinderwagen zugänglich. Tafeln informieren dort auf spielerische Weise über die vorkommende Tier- und Pflanzenwelt. Die Tafeln ergänzen den Spaziergang um spielerische Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt.
Auch der Ruderclub l'Étoile Nautique de l'Oise bietet einen direkten Bezug zum Wasser: Er veranstaltet auf einem ruhigen Arm der Oise in Creil Ruderkurse. Gemeinsam mit dem Tourismusbüro Creil Sud Oise gibt es regelmäßig dreistündige Schnupperkurse. Die Termine können sich ändern; prüfen Sie sie daher vor Ihrer Reise. Als Aktivität ist das Rudern von einer Übernachtung an Bord oder einer Fahrt mit einem Hausboot zu unterscheiden.
Kulturerbe und Museen in Creil
Die Ruinen der mittelalterlichen Burg wurden am 17. Dezember 1923 als Monuments historiques eingestuft. Auf der Spitze der Île de Creil wurde um 1780 ein kleiner Pavillon errichtet, der als „Temple de l'amour“ bezeichnet wird. Beide Orte ergänzen den Spaziergang durch Creil um Bau- und Stadtgeschichte.
Die ältesten erhaltenen Teile der Kirche Saint-Médard stammen aus der Zeit um 1200. In der Kirche befindet sich außerdem die als Monument historique eingestufte Grabplatte von Jean De La Haye. Wer historische Details lieber an einzelnen Bauwerken als in einer Sammlung betrachtet, kann diese beiden Merkmale der Kirche in seine Ortsplanung aufnehmen.
Das Musée Gallé-Juillet ist als Musée de France ausgezeichnet und beherbergt eine Sammlung von etwa 15.000 Werken und Objekten. Zusätzlich bietet es das tabletgestützte Outdoor-Spiel Explor Games® „Folle histoire au château de Creil“ an. Prüfen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit des Spiels.
In der Maison de la Faïence geht es um die Geschichte der Creiler Fayencefabrik von 1797 bis 1895. Zu sehen sind Hunderte Steinzeug-, Fayence- und Weichporzellanobjekte aus Creil; auch Materialien und Herstellungstechniken der Fayenceproduktion werden thematisiert. Das gibt dem Besuch einen konkreten Schwerpunkt auf Werkstoffen und Fertigung. Im Espace Matisse finden das ganze Jahr über Ausstellungen bei freiem Eintritt statt.
Markt, Tradition und Musik
Am ersten Donnerstag jedes Monats findet von 17:30 bis 20:00 Uhr auf dem Vorplatz der Faïencerie ein ökologisch und sozial ausgerichteter Markt statt. Angeboten werden Produkte aus lokaler Erzeugung, ökologischem Landbau und fairem Handel. Da sich der Marktplan ändern kann, prüfen Sie den Termin vor Ihrer Anreise. Die Foire aux marrons findet seit mehr als 800 Jahren im Stadtzentrum von Creil statt. Für Musik ist La Grange à Musique ein Konzertsaal mit der Auszeichnung „Scène de Musiques Actuelles“; das Programm ist saisonal.
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