Telangana: Kultur, Seen und Wasserlandschaften
Unterkünfte in Telangana
Wenn Sie eine Unterkunft auf dem Wasser suchen, können Sie Telangana zunächst nach der gewünschten Umgebung einordnen: Das Reiseziel umfasst Stauseen mit Bootsverbindungen, bewaldete Seen, Flüsse und Wasserfälle. Für Ihre Wahl macht es einen Unterschied, ob Sie Bootsfahrten, Naturbeobachtungen oder das Zusammenspiel von Wasserlandschaft und Kultur in den Mittelpunkt stellen möchten.
Tempel, Festungen und Handwerk
Der Ramappa-Tempel liegt im Dorf Palampet und ist der wichtigste Shiva-Tempel eines ummauerten Komplexes. Sein Bau begann 1213 n. Chr. und dauerte vermutlich etwa 40 Jahre. Die Skulpturen veranschaulichen regionale Tanztraditionen der Kakatiya-Kultur. Architektur und Bildhauerei geben dem Besuch damit unterschiedliche kulturelle Anknüpfungspunkte.
Auch das Warangal Fort erzählt von der Kakatiya-Zeit: Es wurde im 13. Jahrhundert während der Herrschaft von König Ganapati Deva errichtet. Fein gearbeitete Bögen und Pfeiler sowie vier große Steintore kennzeichnen die Anlage. Am Thousand Pillar Temple stehen die eintausend kunstvoll geschnitzten Pfeiler und eine Nandi-Skulptur aus einem einzigen Felsblock im Mittelpunkt. Der Tempel befindet sich am Fuß des Hanamkonda Hill und ist als UNESCO-Kulturstätte anerkannt.
In Bhoodan Pochampally, im Distrikt Yadadri Bhuvanagiri, werden Pochampally-Ikat-Saris hergestellt. Die traditionelle Doppel-Ikat-Technik beginnt vor dem Weben: Sowohl Kette als auch Schuss werden durch Abbinden gefärbt. In der historischen Stadt Warangal wiederum sind Baumwollteppiche bekannt, die von lokalen Kunsthandwerkern gewebt werden. Beide Handwerkstraditionen bieten einen anderen kulturellen Schwerpunkt als die Tempel und Festungsanlagen.
Seen und Bootsfahrten
Bei Nagarjuna Sagar verkehren Motorboote zwischen dem Stausee und der Insel Nagarjunakonda. Auf der Insel befindet sich ein Museum mit seltenen Artefakten aus der buddhistischen Zeit. Der Nagarjuna Sagar Dam liegt im Distrikt Nalgonda am Krishna River und ist von dichtem Grün umgeben. Hier lässt sich eine Wasserfahrt mit einem konkreten kulturellen Ziel verbinden.
Der Laknavaram Lake liegt im Govindaraopet-Mandal und entstand durch die Absperrung von drei engen Tälern. Dort gibt es Möglichkeiten zum Kajak- und Bootfahren zwischen malerischen schwimmenden Brücken. Der Pocharam Lake im Distrikt Medak setzt andere Akzente: Dichte Wälder und Wildtiere umgeben den See; zu den dort genannten Aktivitäten gehören Vogelbeobachtung, Bootfahren und ruhige Spaziergänge in der Natur. Verglichen mit Nagarjuna Sagar stehen am Pocharam Lake also Naturbeobachtung und Spaziergänge neben dem Bootfahren, während Nagarjuna Sagar die Fahrt zur Insel mit dem Museumsbesuch verbindet.
Flüsse, Wälder und Höhenunterschiede
Auch die Wasserfälle zeigen, wie unterschiedlich die Landschaften Telanganas ausfallen. Die Kuntala Waterfalls im Distrikt Adilabad gelten als höchster Wasserfall des Bundesstaats; sie stürzen 200 Fuß tief und sind von dichten Wäldern umgeben. Die Gayathri Waterfalls liegen ebenfalls im Distrikt Adilabad, am Kadem River, einem Nebenfluss des Godavari River. Weiter südlich gelten die bewaldeten Ananthagiri Hills als Quellgebiet des Musi River und sind ein beliebtes Ziel zum Trekking. Zu ihren Attraktionen zählen ein kleines Reservoir, ein Dschungelpfad, kleine Bäche und klare Süßwasserläufe; außerdem gibt es dort antike Höhlen, mittelalterliche festungsähnliche Strukturen und einen antiken Tempel.
Wer bei einem Ausflug auch einen anspruchsvollen Aufstieg erwägt, findet beim Bhuvanagiri Fort steile Wege über monolithische Felsformationen und Panoramablicke auf die umliegende Landschaft. So stehen in Telangana sehr verschiedene Schwerpunkte nebeneinander: Bootsfahrten auf Stauseen, ruhige Naturgänge am See, Trekking in bewaldeten Hügeln und ein steiler Anstieg zu einem Fort.
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