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Vittoriosa: Forts, Museen und maritime Geschichte

Unterkünfte in Vittoriosa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie eine Unterkunft auf dem Wasser suchen, gehört auch der Charakter des Zielorts zur Wahl. Vittoriosa setzt dabei einen klaren kulturhistorischen Akzent: Fort St Angelo, Museen und historische Befestigungsbauten eröffnen unterschiedliche Themen. Die Auswahl reicht von Ordensgeschichte und Ethnografie bis zu maritimer Geschichte und Baugeschichte. So können Sie Ihre Ortswahl daran ausrichten, welche historischen Schwerpunkte Sie während des Aufenthalts vertiefen möchten.

Fort St Angelo und Museen

Nach 1530 machte der Order of St John Fort St Angelo zu seinem Hauptquartier. Von dort bieten sich Panoramablicke auf den Grand Harbour und die umliegenden befestigten Städte. Anders als die Museen mit ihren jeweiligen Fachthemen verbindet Fort St Angelo damit Ordensgeschichte und eine Aussicht über Hafen und befestigte Städte.

Das Inquisitor’s Palace setzt einen anderen Schwerpunkt. Es wurde um die 1530er-Jahre erbaut und ist zugleich ein Museum in einem historischen Wohnhaus und das nationale Ethnografiemuseum. Damit kommen Baugeschichte und eine klar benannte ethnografische Ausrichtung zusammen.

Beim Malta at War Museum umfasst ein Besuch neun Galerien, den ursprünglichen Malta-GC-Film und die Erkundung eines weitläufigen unterirdischen Luftschutzbunkers. Die Kombination aus Galerien, Film und Bunkererkundung gibt dem Besuch einen eigenen Akzent innerhalb des kulturhistorischen Angebots.

Das Malta Maritime Museum in Birgu (Vittoriosa) wurde 1992 eröffnet. In der Ausstellung stehen Artefakte, Schiffsmodelle und historische Dokumente zur jahrtausendealten maritimen Geschichte Maltas im Mittelpunkt. Der historische Bogen reicht von der antiken Seefahrt bis zu den maritimen Machtkämpfen des 20. Jahrhunderts. Vor einem Besuch sollten Sie den aktuellen Betrieb des Museums prüfen.

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Befestigungsbauten und Kunst

Die Birgu Old Armoury setzt einen architektonischen Akzent. Sie wurde in den 1550er-Jahren errichtet, ist eingeschossig und nimmt einen ganzen Stadtblock ein. Der Gegensatz zwischen einem Geschoss und der Ausdehnung über einen ganzen Block macht den Maßstab des Gebäudes anschaulich. Nach dem Eintreffen der British Navy wurde die Birgu Old Armoury in ein Naval Hospital umgewandelt; einige Jahrzehnte später wurde das Naval Hospital zugunsten von Bighi in Kalkara aufgegeben.

Der Couvre Porte, auch Birgu Counterguard genannt, war ein Verteidigungsbauwerk zum Schutz der Zugänge zum Haupttor von Birgu. Gemeint ist die Porta Superiore an der rechten Flanke der St John Bastion. Hinzugefügt wurde der Bau während der Amtszeit von Großmeister Antoine de Paul, von 1723 bis 1736. Anders als bei der Old Armoury, deren Geschichte auch eine spätere Nutzung als Naval Hospital umfasst, ist beim Couvre Porte die Schutzfunktion im Torbereich präzise benannt.

Auch ein Titulargemälde setzt einen eigenen Kunstakzent: Es zeigt das Martyrium des heiligen Laurentius und ist die größte von Mattia Preti ausgeführte Leinwand. Das Motiv und die Größe des Werks ergänzen die Bau- und Museumsgeschichte um einen einzelnen, klar umrissenen Kunstschwerpunkt.

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