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’S-Hertogenbosch: Wasserwege und Stadtgeschichte

Unterkünfte in ’S-Hertogenbosch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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’S-Hertogenbosch verbindet Wasser und Stadtgeschichte auf ungewöhnliche Weise. Die Dieze floss bereits im Mittelalter durch die Stadt; im Bereich der Innenstadt trägt sie den Namen Binnendieze. Sie verläuft hinter Häusern und teilweise unter Häusern und Straßen. So liegt der historische Wasserlauf nicht nur am Rand, sondern mitten im bebauten Stadtraum. Besucher-Rundfahrten auf der Binnendieze machen das Gewässer auch vom Wasser aus erlebbar. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Interessen planen, bietet die Stadt damit einen konkreten Ausgangspunkt für Erkundungen zwischen Wasserlauf, Festungsgeschichte und Natur.

Binnendieze und Festungsgeschichte

Die Binnendieze ist mehr als ein Name auf dem Stadtplan: Ihr Verlauf hinter und unter der Bebauung gibt dem Wasser einen besonderen Bezug zur Innenstadt. Auf dem historischen Gewässer werden Rundfahrten für Besucher angeboten. Da die Fahrpläne variieren können, prüfen Sie die Zeiten, wenn Sie eine Tour einplanen möchten.

Im Bastionder stehen die Militärgeschichte von ’S-Hertogenbosch und die Festungsanlagen im Mittelpunkt von Führungen. Eine Videopräsentation behandelt die Belagerung der Stadt im Jahr 1629 durch Frederik Hendrik; außerdem wird das Kanonenrohr Stuerghewalt erläutert. Vom Bastionder reicht der Blick über das Naturgebiet Bossche Broek. Geschichte der Befestigung und ein weiter Blick über das Feuchtgebiet treffen hier an einem Ort aufeinander.

Natur und Wege rund um Bossche Broek

Bossche Broek lässt sich am besten bei einem Spaziergang erleben; die Bedingungen auf den Wegen können variieren. Das Feuchtgebiet bietet Lebensraum für Arten wie das Pimpernelblauwtje und den grote modderkruiper. Beobachtungen dieser Arten fallen je nach Jahreszeit unterschiedlich aus. Die Natur bietet damit einen anderen Schwerpunkt als die Stadtgeschichte, ohne dass Sie dafür ein Museum oder eine geführte Tour einplanen müssen.

Für historische Erkundungen gibt es die Route-App Erfgoed ’s-Hertogenbosch. Sie bietet Routen und Schnitzeljagden, auch für Kinder, sowie Audiotouren, die automatisch per GPS starten. Routen lassen sich offline herunterladen. Die digitale Routeführung ist eine Option, wenn Sie die Stadt in Ihrem eigenen Rundgang mit historischen Themen verbinden möchten.

Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, findet mit der Linie 1629 eine längere historische Route. Ihre Gesamtstrecke beträgt 56 Kilometer; sie führt durch ’S-Hertogenbosch, Heusden, Sint-Michielsgestel und Vught. Die Strecke folgt Resten der angelegten Festungswerke und passiert wichtige Orte der Belagerung. Eine Variante führt durch das Naturgebiet Bossche Broek. Im Vergleich dazu setzt ein Spaziergang im Bossche Broek den Fokus auf das Feuchtgebiet, während die Radroute mehrere Orte der Festungsgeschichte verbindet.

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Stadtgeschichten, Museen und Bossche Bol

Auch kulinarisch lässt sich ein konkreter Weg mit einer örtlichen Spezialität verbinden. Die 5,8 Kilometer lange Route „Van Bosch naar Bossche bol“ ist ein Spaziergang zum Thema Essen und führt zum Probieren originaler Bossche Bollen bei der Bäckerei Jan de Groot, gegenüber dem Hauptbahnhof in der Innenstadt. Prüfen Sie vorab die Routendetails und die Verfügbarkeit. Die Bossche Bol besteht aus Brandteig mit Schlagsahnefüllung und einem Überzug aus geschmolzenem Schokoladenfondant; ihr Durchmesser beträgt 12 Zentimeter.

Erfgoed ’s-Hertogenbosch ist ein kostenlos zugängliches Kulturerbezentrum in der Innenstadt. Die Dauerausstellung zeichnet die Geschichte der Stadt von der Neandertalerzeit bis zur Gegenwart nach. Vom Bahnhof ’s-Hertogenbosch ist das Zentrum in 20 Minuten zu Fuß erreichbar; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Öffnungsregelungen. In der ArcheoHotspot ’s-Hertogenbosch können Sie kostenlos und ohne Anmeldung archäologische Arbeit kennenlernen und praktisch im archäologischen Labor mitarbeiten. Da sich Teilnahmebedingungen ändern können, ist eine aktuelle Prüfung vor dem Besuch sinnvoll.

Die Sint-Jan bietet Führungen in der Kathedrale und im Turm. Beim Aufstieg kommen Sie am Glockenspiel und am Uhrwerk vorbei; außerdem sehen Sie eine Ausstellung über Bau und Restaurierung des Turms und erhalten oben eine Aussicht. Zugang und Abläufe können variieren. Die Kirche ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar; in der Kerkstraat befindet sich in der Nähe eine kostenlose bewachte Fahrradabstellanlage. Prüfen Sie vor der Anreise, ob die Anlage für Ihren Besuch verfügbar ist.

Der Bahnhof ’s-Hertogenbosch ermöglicht lokale, regionale und nationale Reisen mit Zügen, Stadtbussen und Regionalbussen. Verbindungen und Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie die Zeiten für Ihre konkrete Reise. So können Sie bei der Wahl Ihres Aufenthaltsortes abwägen, ob Sie Ihre Besuche zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem öffentlichen Verkehr planen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: ’S-Hertogenbosch, Steenbergen, Lith.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordbrabant.

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