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Funchal: Uferwege, Ausblicke und Kulturerbe

Unterkünfte in Funchal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Funchal als Ziel für eine Übernachtung auf dem Wasser in Betracht ziehen, lohnt es sich, die Stadt von ihren Uferwegen und Aussichtspunkten her zu lesen. Küstenlinie und Atlantik prägen dabei ebenso mögliche Blickrichtungen wie historische Viertel, Kirchen und Sammlungen.

Uferwege und Ausblicke in Funchal

Für die Orientierung im Westen der Stadt bietet der Passeio Público Marítimo einen konkreten Verlauf: Er führt von der Rua do Gorgulho (Lido) bis zur Ponta da Cruz und passiert dabei die Praça da Região Autónoma da Madeira, den Clube Naval do Funchal, die Estação de Biologia Marítima und den Complexo Balnear da Ponta Gorda. Der Passeio Marítimo do Funchal ist entlang seines gesamten Verlaufs mit endemischen Arten Madeiras und verschiedenen exotischen Pflanzen bepflanzt.

Für den Blick über die Küste gibt es unterschiedliche Perspektiven. Der Miradouro do Pico Alto liegt auf 1.129 Metern Höhe; von dort reicht die Aussicht über Funchals Küstenlinie, den Atlantik und die Bucht der Stadt. Der Parque de Santa Catarina bietet einen Panoramablick von der Bucht bis zur Ponta do Garajau. Eine kleine Lagune mit einer Insel ergänzt den Park. Sie wurde für die dort lebenden Vögel angelegt, die auf der Insel ruhen und nisten. Die genannten Aussichtspunkte verbinden also verschiedene Blickräume: Küstenlinie, Stadtbucht und eine weitere Strecke entlang der Küste.

Historische Orte und Sammlungen

Die Zona Velha umfasst das Gebiet, in dem vermutlich die erste Siedlung von Funchal entstand. Oberhalb ihrer Uferzone liegt die Fortaleza de São Tiago, die aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt. Dort können Besucher die Geschichte der Insel Madeira kennenlernen und auf den Atlantik blicken. Im Convento de Santa Clara gehört der gotische Kreuzgang zu den Bereichen, die Sie besichtigen können. Die Capela de Santa Catarina gilt als ältestes religiöses Denkmal der Hauptstadt; die Sé do Funchal ist seit 1910 als Nationaldenkmal eingestuft.

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Das Museu de Arte Sacra do Funchal befindet sich in einem ehemaligen Bischofspalast aus dem 16. Jahrhundert. Zu seiner eklektischen Sammlung gehören Werke aus dem 15. bis zum 19. Jahrhundert. Der Mercado dos Lavradores wurde 1940 eröffnet und weist eine für die Estado-Novo-Zeit typische Architektur auf. Diese Orte bieten verschiedene Zugänge zur Stadtgeschichte: sakrale Bauwerke und Kunst stehen neben einem Marktgebäude und der Festung oberhalb der Uferzone.

Gartenbesuch und Dezembertermin

Mit einer einzigen Eintrittskarte können Sie die Gartenbereiche des Jardim Botânico da Madeira, das Museu de História Natural und die Wechselausstellungen besuchen. Das Naturkundemuseum zeigt Fossilien, Mineralien, Insekten sowie ausgestopfte Wirbeltiere und Wirbellose. Die Sammlungen geben dem Gartenbesuch einen eigenen Schwerpunkt; prüfen Sie die aktuellen Eintrittsregelungen vor Ihrem Besuch.

Ein jährlicher Termin verbindet den Mercado dos Lavradores mit dem 23. Dezember: An diesem Tag findet dort die Noite do Mercado statt. Wenn Sie Funchal zu dieser Zeit einplanen, können Sie den Termin in Ihre Reiseplanung aufnehmen und die aktuellen Veranstaltungsdaten vorab prüfen. So helfen Uferwege, Aussichtspunkte, historische Orte und ein wiederkehrender Dezembertermin dabei, Funchal nach den Erlebnissen auszuwählen, die Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Madeira.

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