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Alanya zwischen Küste und Geschichte

Unterkünfte in Alanya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie für eine Übernachtung auf dem Wasser einen Küstenort erwägen, lässt sich Alanya zunächst über den Kleopatra-Strand einordnen: Er liegt an der Westseite der historischen Halbinsel, vor der Damlataş-Höhle. Die Küste ist dabei eine Seite des Ortsbilds; Burg, Werft und Museen ergänzen sie um Baugeschichte und Sammlungen.

Küste und Damlataş-Höhle

Der Kleopatra-Strand ist ein von Felsen umschlossener Naturstrand und trägt den Status einer Blauen Flagge. In der Kleopatra-Bucht wird das Wasser als klar beschrieben. Beim Schwimmen mit Schwimmbrille lassen sich Fische und natürliche Besonderheiten des Meeresbodens beobachten. Für Ihre Ortswahl stehen damit konkrete Küstenmerkmale im Mittelpunkt: der Felsrahmen des Strands und die beschriebenen Beobachtungen im Wasser.

Die Damlataş-Höhle wurde 1948 entdeckt, als für den Bau des Hafens Steine abgebaut wurden. Ihr Eingangsbereich verfügt über einen 50 Meter langen Gang und erreicht eine Höhe von bis zu 15 Metern. Auch die Höhlenluft hat ein eigenes Profil: Sie wird als ganzjährig konstant beschrieben und weist 22 °C sowie 95 Prozent Luftfeuchtigkeit auf. Strand und Höhle setzen somit unterschiedliche Akzente – einmal Wasser und Meeresboden, einmal Gang, Höhe und die beschriebenen Luftwerte.

Burg, Turm und Werft

Die Mauern der Burg von Alanya erstrecken sich über 6,5 Kilometer. Die Burg war im Laufe ihrer Geschichte kontinuierlich besiedelt und gilt als eine der am besten erhaltenen Burgen unter den bis heute erhaltenen Burgen Anatoliens. Ihr Haupttor, auch Pazar Kapısı genannt, ist ein Bauwerk des 13. Jahrhunderts mit militärischer und zeremonieller Funktion. Das restaurierte Tor samt angrenzendem Bastions- und Mauerabschnitt dient als Besucherinformationszentrum.

Auch der Kızılkule stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Verteidigungsarchitektur im Mittelmeerraum. Seine Höhe unterscheidet sich je nach Seite: Im Osten misst er 33 Meter, im Westen ist er wegen des abfallenden Geländes drei Meter niedriger. Die Werft von Alanya setzt einen anderen baulichen Schwerpunkt. Sie ist 57 Meter lang und 40 Meter tief und besteht aus fünf überwölbten Hallen. Öffnungen in den Gewölben lassen Licht hinein und Rauch entweichen. Heute dient die Werft als Schiffs- und Meeresmuseum.

In der Burg liegen mehrere weitere historische Bezugspunkte. İçkale wird als Freilichtmuseum präsentiert; auch der als Ehmedek bezeichnete Mittelburg-Abschnitt wird so eingeordnet. Im Inneren sind byzantinische, seldschukische und osmanische Werke gemeinsam zu sehen. Der İçkale-Palast wurde von Alaaddin Keykubat errichtet und als Verwaltungsgebäude genutzt. Nördlich davon liegt die İçkale-Kirche zwischen dem überwölbten Kasernenraum und dem Vorhof. Zur Burg gehören zudem eine nach Akşebe Sultan, einem der ersten Kommandanten, benannte Moschee und ein Mausoleum aus dem Jahr 1230. Ein historischer Leuchtturm innerhalb der Burg wies über viele Jahre Schiffen den Weg.

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Museum und historische Einordnung

Das Archäologische Museum von Alanya liegt an der Damlataş Caddesi am Anfang des Aufstiegswegs zur Burg. Es wurde 1967 mit 14 überdachten und einem offenen Ausstellungssaal eröffnet. Die Ausstellungsbereiche umfassen anatolische Zivilisationen, Schifffahrt und Seefahrt, Herakles, die Burg von Alanya sowie Münzen. Die Sammlungen bewahren Funde aus archaischer, klassischer, hellenistischer, römischer und byzantinischer Zeit sowie bedeutende seldschukische und osmanische türkisch-islamische Werke.

Zu den herausragenden Objekten zählt eine aus Bronze gegossene Herakles-Statue aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Das Museum zeigt außerdem eine Steinschrift in phönizischer Sprache, die auf 625 v. Chr. datiert wird und als ältestes datiertes Fundstück aus der Umgebung von Alanya beschrieben ist. So stehen im Museum ein einzelnes datiertes Objekt und eine lange Folge historischer Epochen nebeneinander.

Auch Alanyas UNESCO-Status lässt sich genau einordnen: Seit dem 25. Februar 2000 ist der Ort mit den Kriterien (iii) und (iv) in der Kulturkategorie auf der Tentativliste des UNESCO-Welterbes verzeichnet. Eine Tentativlisten-Notierung ist nicht mit einer Einschreibung als Welterbe gleichzusetzen.

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