Kloster Lehnin: Klostersee und Klostergeschichte
Unterkünfte in Kloster Lehnin
Der Klostersee gibt Kloster Lehnin einen konkreten Wasserbezug. Er reicht von Lehnin im Süden bis zum Ortsteil Nahmitz im Norden, umfasst 38 Hektar und ist etwa vier Meter tief. Über die Emster ist er mit dem Netzener See und anschließend mit dem Rietzer See verbunden. Rundweg, Strandbad und Auenpark zeigen unterschiedliche Seiten des Sees.
Klostersee, Strandbad und Auenlandschaft
Der Rundweg Klostersee ist 7,2 Kilometer lang. Er beginnt und endet am Marktplatz an der Friedenseiche im Ortsteil Lehnin, vor dem Kloster-Café. Mit seiner Länge und dem gleichen Start- und Endpunkt lässt sich die Runde als eigener Programmpunkt einordnen.
Das Strandbad Lehnin am Klostersee bietet eine Kletterwelt, Beachvolleyball, Tischtennis, einen Spielplatz, eine Wasserrutsche und einen Sandstrand. Zum Angebot gehören außerdem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereiche, eine Steganlage sowie Rettungsschwimmeraufsicht. Die Einrichtungen können sich saisonal ändern; prüfen Sie deshalb vor der Anreise den aktuellen Betrieb.
Der Klosterauenpark liegt an der gegenüberliegenden Seeseite des Skulpturenparks am Klostersee. Ein sich schlängelnder Weg erschließt dort die Auenlandschaft für Besucherinnen und Besucher. Die Fläche umfasst etwa 3,5 Hektar. So stehen am Klostersee sowohl das Strandbad als auch ein Weg durch die Auenlandschaft als unterschiedliche Anknüpfungspunkte zur Wahl.
Kloster, Kirche und Museum
Kloster Lehnin entstand 1180 als erste Gründung des Zisterzienserordens in der Mark Brandenburg. Es diente den Askaniern und Hohenzollern als Hauskloster und Grablege. Damit verbinden sich an der Anlage zwei unterschiedliche historische Funktionen: die Beziehung zu den Herrscherhäusern und die Nutzung als Begräbnisstätte.
Die St.-Marien-Klosterkirche in Lehnin ist ein herausragendes Beispiel der frühen norddeutschen Backsteinarchitektur. Ihr romanisch gestalteter Ostteil umfasst Chor, Chorhaus und ein Langhausjoch; daran schließt der Westteil im Stil der Frühgotik an. Der Wechsel der Baustile lässt sich damit an den unterschiedlichen Bereichen derselben Kirche nachvollziehen. Die Klosterkirche ist außerdem Aufführungsort der Konzerte der Lehniner Sommermusiken. Wenn Sie einen Besuch mit einem Konzert verbinden möchten, prüfen Sie vor der Planung das aktuelle Programm.
Das Museum im Kloster befindet sich im barocken Amtshaus auf dem ehemaligen Wirtschaftshof der Klosteranlage. Seine Dauerausstellung behandelt Leben und Arbeiten in der Anlage im Wandel der Jahrhunderte: vom mittelalterlichen Zisterzienserkloster bis zur heutigen Arbeit eines diakonischen Unternehmens. Dieser Zeitbogen führt vom klösterlichen Leben bis in die Gegenwart und ergänzt die Baugeschichte der Kirche um die Geschichte von Arbeit und Alltag. Bei Bauarbeiten kann sich die Zugänglichkeit ändern; prüfen Sie sie vor Ihrem Besuch.
Anreise nach Lehnin
Zum Lehniner Busbahnhof führen die Linien 580, 550, 553 und 554 aus Bad Belzig, Potsdam, Groß Kreutz und Brandenburg. Linien und Fahrpläne können sich ändern. Prüfen Sie daher vor der Fahrt die aktuellen Angaben beim VBB.
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