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Cagliari zwischen Küste und Kultur

Unterkünfte in Cagliari

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Poetto, das Feuchtgebiet Molentargius-Saline und Cagliaris historische Orte geben einer Reise unterschiedliche Schwerpunkte: Küste und Naturbeobachtung einerseits, Stadtgeschichte andererseits. Wenn Sie eine Unterkunft auf dem Wasser erwägen, hilft dieser Kontrast dabei, Ihr Programm nach den eigenen Interessen zu planen.

Küste und Feuchtgebiet

Der Strand Poetto erstreckt sich über etwa sieben Kilometer entlang des Golfo degli Angeli, von der Sella del Diavolo bis zum Küstenabschnitt von Quartu. Der Regionalpark Molentargius-Saline umfasst etwa 1.600 Hektar zwischen Cagliari und Quartu Sant’Elena und liegt an der Uferpromenade von Poetto. Das Feuchtgebiet wurde 1977 in die Ramsar-Konvention aufgenommen.

Im Park stehen Naturpfade, Radwege und Spazierwege für unterschiedliche Arten der Erkundung bereit. Der Zugang ist kostenlos; außerdem gehören Jogging und Vogelbeobachtung zu den genannten Aktivitäten. Beim Durchqueren lassen sich Hunderte Rosaflamingos und andere wild lebende Vögel im seichten Wasser beobachten. Für Gruppen können geführte Touren gebucht werden. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Zugangsinformationen und Angebote.

Die Sella del Diavolo ist über einen grünen Weg erreichbar, der Bereiche von archäologischem, ökologischem, umweltbezogenem und landschaftlichem Interesse durchquert. Vom Vorgebirge Sant’Elia reicht der Blick über Viale Poetto bis zum Capo Carbonara und auf das offene Meer. Auch die Entstehungsgeschichte des Geländes ist bemerkenswert: Die Sella und das gesamte Vorgebirge bestehen aus miozänen Sedimentgesteinen. Darin haben sich kleine Höhlen gebildet, die seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. von Menschen bewohnt wurden.

Archäologie und Stadtgeschichte

Im Parco di Tuvixeddu liegen etwa dreieinhalb Hektar in einem Gebiet, in dem Funde menschliche Siedlungen seit dem Neolithikum belegen. Die punisch-phönizische Nekropole entstand zwischen dem 6. und 3. Jahrhundert v. Chr. und gilt als die größte im gesamten Mittelmeerraum. Die beiden Zeitbezüge erzählen von einer langen Besiedlungsgeschichte: Die Nekropole gehört in die Antike, während die Siedlungsspuren noch weiter zurückreichen.

Das römische Amphitheater von Cagliari stammt vermutlich aus dem späten 2. Jahrhundert n. Chr. Ein 95 Meter langer Korridor ist weiterhin begehbar und führt zu einer großen unterirdischen Zisterne im Orto dei Cappuccini. Das Amphitheater kann ohne vorherige Reservierung besucht werden. Ein anderer unterirdischer Ort ist der archäologische Rundgang von Sant’Eulalia: Er umfasst 13 Meter gepflasterte Straße, die vermutlich mit den damaligen Hafenaktivitäten verbunden war.

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Im historischen Stadtbild begegnen Ihnen weitere Schichten der Vergangenheit. Das Bastione di Saint Remy wurde auf den alten Verteidigungsmauern der mittelalterlichen Stadtgrenze errichtet. Zur Anlage gehören die Panoramaterrasse Umberto I und die darunterliegende Galerie Passeggiata Coperta. Giuseppe Costa und Fulgenzio Setti entwarfen das monumentale Bauwerk 1896; eingeweiht wurde es 1902. Das Viertel Stampace entstand im 13. Jahrhundert am Fuß der mächtigen Mauern von Castello. Früher gab es dort zahlreiche Werkstätten von Künstlern und Handwerkern.

Kultur, Garten und lokale Küche

Die Cittadella dei Musei gilt als wichtigstes Kulturzentrum der Stadt Cagliari. Wer neben archäologischen Orten auch Pflanzen und Gartenanlagen in seine Reise einbeziehen möchte, findet einen weiteren Kontrast im Orto Botanico: Er umfasst etwa 2.000 Pflanzenarten, überwiegend aus dem Mittelmeerraum, ergänzt durch Sukkulenten und tropische Pflanzen. Römische Zisternen und Brunnen gehören ebenfalls zum Garten.

Auch Märkte eröffnen einen anderen Zugang zum Stadtleben. Ein Rundgang führt zu den Traditionen und Geschichten der Viertel und gibt Einblick in den Geschmack der Altstadt. Zu den charakteristischen Speisen und Getränken Cagliaris zählen Pasta mit Seeigeln, eine Fischsuppe aus einfachen Fischsorten, Spanferkel mit Myrte und Fregola mit Venusmuscheln. Vermentino, Cannonau und Myrtenlikör ergänzen die lokale Auswahl. So stehen Naturbeobachtung und Küstenorte auf der einen Seite, Museen, historische Bauten und Esskultur auf der anderen – unterschiedliche Anhaltspunkte für die Gestaltung Ihres Aufenthalts.

Weitere Reiseziele entdecken: Cagliari, Olbia-Tempio, Sassari.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sardinien.

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